Dieses Gefühl ließ mich einfach nicht los.
Ich bin Marie-Christin, Ehefrau, Mama von zwei Töchtern und heute Seelenbotschafterin.
Doch bevor ich überhaupt wusste, dass es diesen Teil in mir gibt, kannte ich vor allem dieses eine Gefühl: Ich möchte irgendwann nicht zurückblicken und feststellen, dass die Jahre vergangen sind und ich vieles von dem, was ich eigentlich wollte, nie gemacht habe.
Ich wusste damals nicht, wohin mich das führen würde. Ich hatte keinen großen Plan und schon gar keine Vorstellung davon, einmal mit den Seelen anderer Menschen zu kommunizieren.
Ich begann einfach, diesem Gefühl mehr Raum zu geben.
Und je mehr ich das tat, desto feiner wurde meine Wahrnehmung. Rückblickend weiß ich, dass ich bereits als Kind Dinge wahrgenommen habe, die ich damals nicht einordnen konnte und aus Angst lieber weggeschoben habe.
Meine Medialität war also nicht plötzlich da. Vielmehr begann ich, etwas wieder wahrzunehmen, dem ich sehr lange keinen Raum gegeben hatte.
Meditation spielte dabei eine wichtige Rolle. Ich wurde stiller, begann meinen Körper bewusster wahrzunehmen und lernte immer genauer zu unterscheiden, was aus meinem Kopf kam – und was ich tatsächlich wahrnahm.
Aus Bildern, Gefühlen und Energien wurde mit der Zeit etwas, dem ich immer mehr vertrauen konnte. Bis daraus schließlich eine Verbindung entstand, die heute ein fester Teil meines Lebens ist:
Die Verbindung zu meiner eigenen Seele.
Heute kann ich auch mit der Seele meines Gegenübers in Kontakt treten, wahrnehmen, was sich mir zeigt, und diese Botschaften weitergeben.
Deshalb gibt es ein Wort, das meine Arbeit für mich heute besonders gut beschreibt:
Seelenbotschafterin.
Dabei bin ich immer noch Marie-Christin. Ich bin Mama, Ehefrau, manchmal sehr emotional, manchmal verkopft, ich zweifle, lache, hinterfrage und lerne jeden Tag weiter.
Meine Verbindung zu meiner Seele hat mich nicht zu einem anderen Menschen gemacht.
Sie hat verändert, wie ich mir selbst und meinem Leben begegne.
Ich vertraue meiner Wahrnehmung heute anders. Ich treffe Entscheidungen bewusster. Und ich weiß, dass ich nicht immer schon sehen muss, wohin ein Weg führt, um den nächsten Schritt gehen zu können.
Genau das bedeutet Spiritualität für mich:
nicht weniger Mensch zu sein, sondern bewusster der Mensch zu sein, der ich bin.
Und genau dieser Weg ist heute die Grundlage meiner Arbeit.
